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Leben Ohne Zucker: LÄnger, Gesunder, Trotzdem SÜss
LEBEN OHNE ZUCKER: LÄNGER, GESUNDER, TROTZDEM SÜSS
Es gibt viele Gründe, die für ein Leben ohne Zucker sprechen. Zucker macht nicht nur dick. Er macht auch krank. Und nicht nur unsere Zähne, die mithilfe des weißen Stoffs an Karies erkranken können. Viele Krankheitsbilder können durch übermäßigen Zuckerkonsum hervorgerufen werden. Nicht zuletzt wird eine Erkrankung an Typ2-Diabetes dadurch begünstigt. Also warum nicht einfach ohne Zucker leben? Aber gerade das gestaltet sich mitunter sehr schwierig.
DARUM IST EIN LEBEN OHNE ZUCKER SO SCHWER
Um es gleich vorweg zu nehmen: Ein Leben ohne Zucker ist praktisch gar nicht möglich. Nahezu alle Lebensmittel enthalten Zucker bzw. verschiedene Zuckerarten. Selbst in Gemüse ist er zu finden. Diese natürlichen Vorkommen sind allerdings nicht das Problem. Problematisch sind vielmehr der raffinierte Zucker und seine Konzentration in industriell hergestellten Lebensmitteln. Dass eine eisgekühlte Flasche Cola oder Ketchup jede Menge Zucker enthält, ist eigentlich jedem bekannt. Darauf zu verzichten bedingt aber noch kein Leben ohne Zucker. Genauso findet ...
... er sich nämlich in Brot und Wurst bis hin zu Joghurt und Müsli.
Außerdem ist es häufig nicht einfach, Zucker als Bestandteil von Lebensmitteln zu erkennen. Es gibt zahlreiche Ersatz- und Süßstoffe, die letztlich die gleichen Auswirkungen haben. Dazu gehört Raffinade, aber auch Dextrose oder zum Beispiel Malzextrakt. Und so kommt es, dass wir jeden Tag Unmengen von Zucker konsumieren. Immerhin durchschnittlich 100 Gramm täglich. Rechnet man das auf ein Jahr hoch, verzehrt man schnell über 30 Kilogramm im Jahr. Wenn man das mit dem normalen Tagesbedarf eines Erwachsenen vergleicht, löst das direkt Unbehagen aus. So lässt sich aus der aktuellen Richtlinie der WHO ableiten, dass man ca. 25 Gramm Zucker bei einer täglichen Zufuhr von 2.000 Kalorien zu sich nehmen sollte.
Der übermäßige Konsum macht aber andererseits nicht nur krank und dick, sondern auch süchtig. Nicht, weil Zucker so süß ist. Er löst verschiedene chemische Reaktionen in unserem Körper auf. Zum einen lassen einfache Zuckerarten den Insulinspiegel schnell ansteigen und genauso schnell wieder abfallen. Das führt zu Heißhunger auf zuckerhaltige Speisen. Zum anderen werden wie bei Suchtmitteln Belohnungsprozesse in unserem Gehirn aktiviert, von denen wir immer mehr benötigen. Ein Leben ohne Zucker scheitert dadurch häufig am inneren Schweinehund. Vor allem, weil der Entzug mit unangenehmen Begleiterscheinungen verbunden ist.
DIE ERSTEN TAGE OHNE ZUCKER
Wie heißt es so schön? Wer schön sein will, muss leiden. Das Gleiche gilt auch für alle, die gesünder leben wollen und sich für ein Leben ohne Zucker entscheiden. Zumindest in der Anfangszeit, wenn sich regelrechte Entzugserscheinungen zeigen. Die Cornflakes zum Frühstück bestehen zwar zu gut 40 % aus Zucker, aber dafür verwandeln sie einen in eine Raubkatze. Zumindest, wenn man sich den Energiehaushalt ansieht. Denn die übermäßige Zuckerzufuhr führt zu ständigen kurzen Energieschüben. An den ersten Tagen ohne Zucker fehlen diese natürlich. Daher fühlt man sich häufig schlapp und müde.
Aber auch die allgemeine Stimmung leidet natürlich darunter. Stimmungsschwankungen und schlechte Laune sind ganz normale Symptome. Man ist außerdem häufiger gereizt. Allerdings bessert sich das allgemeine Befinden meist schon nach wenigen Tagen. Nur eines bereit längere Zeit Schwierigkeiten: Der Verzicht auf Süßes.
LEBEN OHNE ZUCKER UND OHNE VERZICHT AUF SÜSSES
Menschen lieben Süßes. Die Vorliebe ist evolutionär bedingt. Manch einer belohnt sich vielleicht nach einem harten Arbeitstag mit einem Stück Schokolade, andere trinken ihren Kaffee gerne mit Zucker. Und auch diese Gewohnheiten machen einem das Leben ohne Zucker natürlich schwer. Allerdings ist der Totalverzicht auf Süßes auch gar nicht erforderlich. Es gibt andere Möglichkeiten, Speisen und Getränken etwas Süße einzuhauchen.
Einerseits könnte man zu Süßstoffen greifen. Viele davon können jedoch genauso wie Zucker gesundheitliche Beschwerden hervorrufen. Oder sie haben einen unerträglichen Nachgeschmack, wie zum Beispiel Stevia. Andererseits gibt es mit Xylit einen hervorragenden Ersatz, mit dem sich nicht nur nahezu genauso wie mit Zucker arbeiten lässt. Xylit ist vor allem deutlich gesünder - nicht nur für die Zähne. Damit wird selbst ein Leben ohne Zucker süß. Und der Entzug einfacher. Daneben gibt es aber noch weitere Tipps. Für weitere Informationen, besuchen Sie bitte unsere Website https://www.xacara.de .
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